LiteraturWelcher wird der beste Roman des Jahres?
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- Die Jury des Deutschen Buchpreises hat 20 Romane für die Longlist nominiert, darunter 17 erstmals nominierte Autoren und sechs Debüts.
- Stark erwartete Romane von Maxim Biller, Eva Menasse, Lutz Seiler sowie Bestseller von Robert Seethaler und Hannah Häffner sind nicht nominiert.
- Am 8. September wird die Shortlist mit sechs Titeln bekannt gegeben, am 5. Oktober der mit 25 000 Euro dotierte Sieger gekürt.
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Mehr Feedback gebenDie Jury des Deutschen Buchpreises gibt die Longlist bekannt: Welche Autorinnen und Autoren die verkaufsträchtige Auszeichnung bekommen könnten – und welche nicht.
Von Marie Schmidt
Die Jury des Deutschen Buchpreises hat 20 Romane vorgeschlagen, aus denen sie im Oktober einen als besten des Jahres auswählen wird. An solchen Listen versuchen Beobachter oft das künftige Schicksal der Literatur herauszulesen. Dabei fällt dann oft besonders auf, was nicht draufsteht.
Nominiert sind aus den Frühjahrsprogrammen Helene Bukowski mit „Wer möchte nicht im Leben bleiben“, Muri Daridas Roman „King Cobra“, Alisha Garmischs „Parasiti“, Tomer Gardis teilweise von Anne Birkenhauer aus dem Hebräischen übersetztes Buch „Liefern“, Elias Hirschls „Schleifen“, „Nelka“ von Svenja Leiber, Peggy Mädlers „Selbstregulierung des Herzens“, Yade Yasemin Önders „Anti Müller“, der bereits sehr erfolgreiche Roman „Sanditz“ von Lukas Rietzschel und Lilli Tollkiens Debüt „Mit beiden Händen den Himmel stützen“.

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Die nominierten Herbstromane, die gerade erschienen sind oder bald herauskommen, sind Shida Bazyars „Die Lücken“, „Unerwünschte Töchter“ von Miriam Carbe, Franziska Gänslers „Orca“, „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“ von Valeria Gordeev, Leh-Wei Liaos Debüt „Glaszeit“, „Aus anderem Holz“, ein Pinocchio-Roman von Giuliano Musio, „Das Wasser im August“ von Ingo Schulze, Heinz Strunks „Memories of Heidelberg“, Karosh Tahas „Gulistan“ und „Anton und Alma“ von Dana Vowinckel.
Juryentscheidungen sind Blackboxen, man kann über sie nur spekulieren
Darunter sind nach Zählung des Börsenvereins, der den Preis auslobt, 17 Autoren und Autorinnen, die noch nie dafür nominiert waren und sechs Debüts. Ein paar Namen mag man dagegen vergeblich suchen: Im Herbst erscheinen stark erwartete Romane von Maxim Biller, Eva Menasse und Lutz Seiler. Auch die von der Kritik gelobten und von ihren Leserinnen und Lesern auf die höheren Ränge der Bestsellerlisten gehobenen Bücher „Die Straße“ von Robert Seethaler und „Die Riesinnen“ von Hannah Häffner sind nicht dabei.

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