LiteraturDieser ewige Kampf um Freiheit

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Die Autorinnen Miriam Carbes (links) und Hannah Häffner.
Die Autorinnen Miriam Carbes (links) und Hannah Häffner. Wolfgang Stahr, Julian Baumann (Häffner)

Hannah Häffners „Die Riesinnen“ und Miriam Carbes „Unerwünschte Töchter“ erzählen von mehreren Generationen von Frauen. Was alle miteinander und mit der Gegenwart verbindet: Sie können nie ganz die sein, die sie gern wären.

Von Gabriela Herpell

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So ist das ja oft mit den Generationen-Romanen: Kaum hat man sich an eine Figur gewöhnt, bekommt Liese oder Margarethe ein Kind, zieht es auf, rückt in den Hintergrund und überlässt ihrer Tochter das Erzählen. Im Drei-Frauen-Generationen-Roman „Die Riesinnen“ von Hannah Häffner bemerkt man den Perspektivwechsel kaum, da übernehmen die Töchter jeweils, wenn sie ausziehen. Im Vier-Generationen-Roman „Unerwünschte Töchter“ übernehmen die Töchter, sobald sie auf die Welt kommen, der Perspektivwechsel ist also etwas abrupt, auch weil sie ja noch sehr klein und unbedarft sind und die Autorin Miriam Carbe die Welt getreulich auf die der Kinder schrumpfen lässt.

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