Bahnverkehr zwischen München und LindauMonatelange Einschränkungen im Allgäu befürchtet

Auf Bahnreisende im Allgäu könnten monatelange Einschränkungen zukommen.
Auf Bahnreisende im Allgäu könnten monatelange Einschränkungen zukommen. Foto: Niels P. Jørgensen

Aufgrund vieler Baustellen ahnt Arverio „Schlimmes“ für Bahnreisende zwischen München, Memmingen und Lindau - vor allem zur Wiesn-Zeit.

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Streckensperrungen, Fahrplanabweichungen, Schienenersatzverkehre: Auf Bahnreisende im Allgäu könnten monatelange Einschränkungen zukommen. Man befürchte „aufgrund einer Vielzahl von Baustellen Schlimmes“, teilte das Augsburger Bahnunternehmen Arverio am Dienstag mit.

Dessen Züge der Linien RE 96, RE 72 und RB 92 pendeln normalerweise auf der Strecke München–Buchloe–MemmingenLindau. Doch von diesem Donnerstag, 13. August, an bis mindestens 16. November fielen „täglich an irgendeinem Abschnitt“ der Strecke Verbindungen aus.

Dort sind laut einer Übersicht von Arverio für die nächste Zeit allein 17 größere Baumaßnahmen angekündigt. Mal betreffen die daraus resultierenden Fahrplanänderungen einzelne Züge an einem bestimmten Datum, mal tagelang mehrere Linien. Zum Beispiel wird der Abschnitt Buchloe–Kaufering von 5. September an bis 6. Oktober wohl nur eingleisig befahrbar sein. Viele Züge müssten dann ausfallen – trotz des gewöhnlich „sehr großen Fahrgastandrangs“ wegen des Münchner Oktoberfests.

Man begrüße zwar, dass die DB-Tochter Infrago notwendige Bauarbeiten vornehme, heißt es von Seiten Arverios. Aber: „Das alles ist überhaupt nicht fahrgastfreundlich geplant“, sagte Geschäftsführer Arno Beugel. „Wir sehen immer mehr kurzfristig angekündigte Baustellen. Und wenn die Bauarbeiten fertig sind, erleben wir häufig, dass die Langsamfahrstellen mit dem reduzierten Tempo nicht beseitigt sind und wir weiter mit verlängerter Fahrzeit oder einem Ersatzverkehr mit Bussen fahren müssen.“

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