Viele Hotels bieten heute schicke Souvenirs in ihren Shops an. Das ist praktisch für Gäste, aber auch Daheimgebliebenen macht das Stöbern Spaß – die Stilnews diese Woche voller Hotelprodukte!
Jeder, der schon mal auf dem mondänen Landgut Reschio zu Besuch war, schwärmt von diesem wundersamen Ort auf der Grenze zwischen Umbrien und Toskana. Vor gut 30 Jahren als Ruine von der ungarischen Adelsfamilie Bolza aufgekauft und mit viel ästhetischem Gespür in ein märchenhaft schönes Anwesen mit Gestüt, Hotel, diversen Landhäusern und Nebengebäuden entwickelt, bietet das weitläufige Reschio Resort (Foto oben) heute das Schönste, was Italien und Old Europe zu bieten haben. Maßgeblich bei der Renovierung und Ausstattung beteiligt war Sohn Benedikt Bolza, der als Architekt und Designer viele der Möbel selbst entwarf und in seiner Werkstatt vor Ort auch baute. Aus dieser Beschäftigung mit schönen Dingen und der Handwerkstradition ist die Reschio Collection entstanden, die heute als eigenes Sortiment weit über das hinausgeht, was gewöhnlich in einem Hotelshop vertrieben wird. Eine ganze Möbel- und Lichtkollektion in modern-etruskischer Grandezza ist hier zu erwerben, alles abgeleitet von der Einrichtung des Hotels, handgefertigt und entsprechend hochpreisig.
Reschio Collections
Aber auch an der passenden Garderobe für ihren Ort ist die Familie der Grafen Bolza sehr interessiert – deshalb gibt es auch „The Reschio Wardrobe“ mit vielen hübschen Accessoires für das gehobene Landleben – Körbe, Taschen und als begehrten Bestseller diese hübschen Friulane. Die samtigen Schlupfschuhe gehören traditionell zum Nordosten Italiens und sind ein handgefertigtes Zwischending aus Espadrilles und Slipper. Sie kennen kein links und rechts, sind gerne farbenfroh und nutzen als Sohle traditionell das Gummi eines Fahrradreifens. Betont lässig mit umgeschlagener Fersenkappe getragen, passen sich die Friulane schnell an die individuelle Fußform an. Genial einfach und trotzdem mondän – genau das richtige Schuhwerk für den Sommer, nicht nur im Luxushotel.
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Nobel entkorkt
Sweetheart, wie wär’s mal wieder mit New York? Weißt schon, Arm in Arm durch den Central Park, auf ein Risotto alla Primavera zu „Cipriani“ auf der Upper East Side, dann in diese wahnsinnig angesagte Broadway-Show, für die keiner mehr Tickets bekommen hat außer uns beiden Hübschen, und am Ende des Tages ins „The Mark“. Wohin auch sonst? Ecke Madison Avenue und 77th Street, 106 Gästezimmer, 47 Suiten, darunter die größte Hotel-Penthouse-Suite in Nordamerika. 2020 zum Etablissement Nr. 1 in New York City, ach was, in den ganzen Vereinigten Staaten gewählt, Claim: „New York’s Most Boldly Lavish Hotel“. Nun ja, aus all dem wird nichts werden, und es liegt nicht nur an der Flugscham. Aber für den Anfang täte es vielleicht auch er hier: der Alessandro M. Korkenzieher, entstanden in einer Kooperation des italienischen Designhauses Alessi mit The Mark eben. Das Modell von Alessandro Mendini kennt man natürlich schon seit Längerem, eine Fusion von Funktionalität und Augenzwinkern, allzu viel hat sich zum Glück auch nicht verändert. Der Korkenziehermann trägt nun aber ein Leibchen von The Mark: das unverkennbare schwarz-weiße Linienmuster, um ein elegantes „M“ herumgezogen. Limitierte Auflage, umgerechnet 104 Euro, exklusiv erhältlich über Le Shop im The Mark.
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Das Book zum Booking
Die Gruppe „Leading Hotels Of The World“ ist einer der ältesten und immer noch exklusivsten Zusammenschlüsse besonderer Häuser rund um den Globus. Weil kein Mensch alle diese berühmten Adressen besuchen kann, gibt die Collection regelmäßig Bildbände heraus, in denen sich die Häuser präsentieren und Einblicke in ihre jeweilige Interpretation von Spitzenhotellerie geben. Der neueste Band dieser LHW-Chronik ist soeben erschienen und legt unter der Überschrift „Explore“ besonderes Augenmerk auf die Aktivitäten, die in 80 ausgewählten „Leading Hotels“ zum Angebot gehören: vom Mountainbiken auf speziell angelegten Trails in Südafrika über traditionelle Badezeremonien in der Toskana bis hin zu innovativen Wellness- und Spa-Konzepten in Asien. Wer wissen will, wie sich die happy few ihren Urlaub gestalten, findet in diesem aufwendigen Bildband, der in Zusammenarbeit mit dem Verlag Phaidon entstanden ist, genug Gelegenheit für Ah! und Oh! und natürlich allgemeine Fernweh-Inspiration. Problem: Das sieht jeweils für sich so gut aus, dass man sich am Ende wieder nicht entscheiden kann, auf welches der Hotels man jetzt eigentlich wirklich mal sparen möchte.
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Guter Fang
Eine Kooperation mit Lamborghini, Poloshirts aus Seide, Shootings am Comer See: Ganz klar, bei Orlebar Brown geht es in puncto Freizeitkleidung nicht um schluffige Wohlfühlteile, sondern um gehobenen Stil, auch bei der Entspannung im Urlaub. Sich gehen lassen kommt nicht infrage, was bei der aktuellen Kooperation der britischen Marke ohnehin keine Option ist: Die Zusammenarbeit mit dem Hotel La Palma auf Capri schließt das fare bella figura von vorneherein mit ein – kein Mensch fährt auf die süditalienische Insel, um in ausgebleichten Sommerklamotten zwischen Strand und Eisdiele seine Ferientage zu verbummeln. Die Badeshorts mit Fotoprint gehen jedenfalls auch für einen Aperitif auf der legendären Piazzetta durch (praktisch, das ehrwürdige La Palma, 1822 eröffnet, liegt um die Ecke), aber makellos weiß sollte das Leinenhemd dazu schon sein. Wobei hier nicht alles schöner Schein ist: Das Wasser rund um die Insel sieht tatsächlich genauso aus, kristallklar, glitzernd, unglaublich türkis.
EdenRoc Riviera Collection
Riviera to go
Traditionell ganz oben auf den Listen der besten Hotels der Welt steht das Hôtel du Cap-Eden-Roc im südfranzösischen Antibes. Der ganze Glamour der Côte d’Azur, die ganze Geschichte der eleganten Sommerfrische ist in diesem Hotel nachzufühlen, das so fotogen vom Mittelmeer umspült wird. Nicht nur was Lage, Gäste und Zimmerpreise angeht, ist das Haus Spitzenklasse, auch seine Boutique bietet deutlich mehr als die der meisten Mitbewerber. Jedenfalls kann man hier auch als Zaungast im Onlineshop ins schönste Stöbern geraten, denn die Franzosen haben jedes Jahr eine ganze Reihe an Kooperationen mit Marken, die entweder gerade angesagt sind oder eben seit Langem in ihrem Fach brillieren. Gerade wurde eine Reihe an neuen Objekten für die Riviera Collection des Hôtel du Cap-Eden-Roc vorgestellt, die alle den Zauber der Sommerfrische am Mittelmeer verkörpern. Leichter Schmuck des jungen französischen Labels Statement etwa oder eine eigens fürs Hotel entworfene Clutch der Pariser Maison Maes. Besonders schön aber ist die limitierte Fitness-Kollektion von Hercule Studio, die den charakteristischen Stil der Riviera-Ikone mit dem Designansatz des französischen Kreativteams verbindet. Die in Frankreich entworfenen und gefertigten Sportmatten greifen das emblematische Monogramm des Hotels und seine Farbwelt auf und sind Stücke, die als Souvenir ebenso funktionieren wie als stilvolle Alltagsbegleiter. Wer lieber chillen möchte – es gibt auch schöne Schwimmreifen mit dem Hotellogo ...