RusslandDer Oppositionschef wollte Putin auf legalem Weg entgegentreten. Genutzt hat das nichts

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Russia's liberal Yabloko party leader Nikolay Rybakov attends a Supreme Court hearing of a case brought by a nationalist pro-Kremlin party calling for Yabloko candidates to be barred from the upcoming September parliamentary election, in Moscow on August 10, 2026. (Photo by Igor IVANKO / AFP)
Russia's liberal Yabloko party leader Nikolay Rybakov attends a Supreme Court hearing of a case brought by a nationalist pro-Kremlin party calling for Yabloko candidates to be barred from the upcoming September parliamentary election, in Moscow on August 10, 2026. (Photo by Igor IVANKO / AFP) IGOR IVANKO/AFP

Nikolai Rybakow und seine Partei setzten sich für „ein Leben ohne Angst“ und gegen den Ukraine-Feldzug ein. Im Moskau von heute genügt das, um von der Wahl ausgeschlossen zu werden.

Von Silke Bigalke

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Nikolai Rybakow hätte sicher nie gedacht, dass er mal an der Spitze einer Friedensbewegung in Russland stehen würde. Er ist zwar seit sieben Jahren Chef der liberalen Partei Jabloko, bisher aber nicht als jemand aufgefallen, der das Rampenlicht sucht oder die Gefahr. Es ist auch nicht so, dass er und seine Partei jetzt laut gegen den Krieg protestieren würden, was ein sicherer Weg ins Gefängnis wäre. Doch ohne es auszusprechen, gibt die Partei den Menschen zu verstehen: Wer gegen den Krieg ist, der kann zu uns kommen. Für viele ist Jabloko so zum letzten Zufluchtsort geworden.

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