BrüsselWie eine Bratpfanne den Weg ins Herz der EU fand

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Die Fähigkeit zu schöpferischen Anstrengungen, wie Schuman sie forderte, äußert sich auch in kleinen Dingen, zum Beispiel beim Umbau eines Verkehrskreisels: Der Rond-Point Robert Schuman in Brüssel.
Die Fähigkeit zu schöpferischen Anstrengungen, wie Schuman sie forderte, äußert sich auch in kleinen Dingen, zum Beispiel beim Umbau eines Verkehrskreisels: Der Rond-Point Robert Schuman in Brüssel. Alamy Stock Photos / Le Pictorium/mauritius images

Der Versuch, den zentralen Platz im Brüsseler Europaviertel schön zu machen, endet mit einer gepflasterten Wüste. Ein Fall von politischer Kleingeistigkeit – und der große Europäer Robert Schuman muss seinen Namen dafür hergeben.

Von Josef Kelnberger, Brüssel

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Robert Schuman war ein Pionier der Europäischen Union. Am 9. Mai 1950 schlug er als französischer Außenminister vor, die Kohle- und Stahlindustrie von Frankreich und Deutschland unter eine gemeinsame Behörde zu stellen – eine revolutionäre Idee war das, fünf Jahre nach Kriegsende, von einem Politiker, den die Gestapo festgesetzt hatte, weil er nicht kollaborieren wollte. Sein Vorschlag führte zur Gründung der Montanunion und machte den Weg für ein vereinigtes Europa bis hin zur EU frei. Robert Schuman hat es verdient, dass man ihn in Ehren hält. Aber was machen die da in Brüssel?

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