Open Airs in MünchenStreit um den Königsplatz – jetzt wehren sich die Veranstalter

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„Laut sein dürfen, jung sein dürfen, sich zeigen“ – das sollen die Gäste des alljährlichen „Oben Ohne Open Airs“ auf dem Königsplatz. Hier ein Bild vom Publikum beim Konzert des Sängers BAC im Juli 2026.
„Laut sein dürfen, jung sein dürfen, sich zeigen“ – das sollen die Gäste des alljährlichen „Oben Ohne Open Airs“ auf dem Königsplatz. Hier ein Bild vom Publikum beim Konzert des Sängers BAC im Juli 2026. Johannes Simon

Die Organisatoren der Open Airs reagieren auf die „Eventisierungs“-Vorwürfe des Museumsdirektors und des Leiters der Theaterspiele am Königsplatz. Statt eines Kulturkampfes streben sie Kooperation an.

Von Michael Zirnstein

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Da war was los auf dem Königsplatz: 20 000 Schulkinder drängten sich dicht an dicht, sangen lauthals, hörten Lobreden und mampften Brezen und Würstel. Man könnte die „Friedensfeier der Münchner Schuljugend“ als erstes Festival auf dem Königsplatz deuten. Obschon es damals, am 9. Mai 1896 (am Vortag der Grundsteinlegung des Friedensengels), unter den Blicken von Lehrern und Eltern sehr viel strenger zuging in den Schülerreihen und der Massenchor bedenklich patriotische Lieder anstimmte.

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