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Von Heribert Prantl

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Ein Ersatz für den „Ersatzdienst“: Seit 2011 unterstützen Bundesfreiwillige Fachkräfte, helfen Kranken, Kindern oder Senioren und finden dabei nicht selten zu ihrer Berufung.
Ein Ersatz für den „Ersatzdienst“: Seit 2011 unterstützen Bundesfreiwillige Fachkräfte, helfen Kranken, Kindern oder Senioren und finden dabei nicht selten zu ihrer Berufung. Patrick Pleul/dpa

Man sollte den Wehrdienst und den Zivildienst neu konstruieren und in einer Pflichtzeit vereinen – das schützt Staat, Gesellschaft und Demokratie.

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Die Vorbereitungen auf eine neue Wehrpflicht bergen eine große Chance. Sie bergen die Chance, den Wehrdienst und den Zivildienst völlig neu zu konstruieren. Solange es die alte Wehrpflicht gab, bis 2011 also, war der Zivildienst an die Wehrpflicht gebunden; deshalb hieß er „Ersatzdienst“. Er wurde vor allem von Menschen geleistet, die den Kriegsdienst aus Gewissensgründen verweigerten oder sonst nicht zur Bundeswehr wollten. Der Wehrdienst war Pflicht und Regel, der Zivildienst war die Ausnahme. Wer den Ersatzdienst leisten wollte, musste sich durch eine Gewissensprüfung kämpfen.

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