Streaming„Sopranos“-Star Vincent Pastore ist tot

In der Kultserie „Die Sopranos“ verriet er als „Big Pussy“ die Machenschaften von Mafia-Boss Tony an das FBI: Jetzt ist der US-Schauspieler Vincent Pastore gestorben.
Er wurde oft als Mafia-Gangster gecastet, „Die Sopranos“ machten ihn zum Star: US-Schauspieler Vincent Pastore ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Manager Robert Attermann der New York Times.
1946 im New Yorker Stadtteil Bronx geboren, kam Pastore erst mit über 40 zum Schauspielen – vorher hatte er laut New York Times als Soldat bei der Navy, Limo-Chauffeur und Nachtclub-Manager gearbeitet und einen Club in New Rochelle, New York, besessen.
Die Schauspieler Matt und Kevin Dillon, die ihn demnach aus seiner Zeit als Chauffeur kannten, waren begeistert von seinem Charisma und überredeten ihn, an Castings teilzunehmen. So ergatterte der US-Amerikaner mit italienischen Wurzeln unter anderem Rollen in Martin Scorseses Klassiker „Goodfellas“ (1990) und Woody Allens „Manhattan Murder Mystery“. Zuletzt spielte er 2021 in Jimmy Giannopoulos’ Thriller „The Birthday Cake“ mit.
Seine Paraderolle war der toughe italienisch-amerikanische Gangster. Und am bekanntesten wurde Pastore als Salvatore Bonpensiero in der legendären HBO-Serie „Die Sopranos“. Spitzname: „Big Pussy“. Vom Vertrauten des Mafia-Bosses Tony Soprano wird er in der Serie zum FBI-Informanten – und nach zwei Staffeln erwischt und ermordet. Big Pussy gehörte laut Hollywood Reporter zu den beliebtesten Figuren der Serie, und tauchte in 21 der ersten 26 Folgen der „Sopranos“ auf, und viermal in Flashbacks oder Träumen im Serienfinale von 2007.
