Spielfilmtipps zum WochenendeGroße Gefühle

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Raechelle Banno (rechts) als Nicole Appleton und Jonno Davies in der Rolle des Schimpansen als Robbie Williams.
Raechelle Banno (rechts) als Nicole Appleton und Jonno Davies in der Rolle des Schimpansen als Robbie Williams. picture alliance/dpa/Tobis Film

„Better Man“, „Ein Quantum Trost“, „Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?“, und „Arielle, die Meerjungfrau“: sehenswerte Filme im TV-Programm des Wochenendes.

Von Florian Kaindl

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Better Man – Die Robbie Williams Story

Biopic, Pro Sieben, Sonntag, 20.15 Uhr

Sich als weltbekannter Rockstar von einem computergenerierten Affen spielen zu lassen? Darauf muss man erst mal kommen. Für Robbie Williams war es 2024 genau der richtige Schachzug. Denn welcher Schauspieler sollte bitte dem Vergleich mit dem Original standhalten? So sieht man in der Verfilmung von Michael Gracey also einem sprechenden Schimpansen dabei zu, wie er die Höhen und Tiefen in Williams’ Biografie durchlebt: mit 15 Jahren Mitglied der Boyband Take That, fünf Jahre später der Rausschmiss wegen Drogen. Dann ein langer Anlauf bis zum gefeierten Solokünstler. Auf jeden Schlüsselmoment folgt ein wichtiger Song des großen Entertainers, gesungen von Williams selbst. Die Emotionen kommen bei dieser Mischung aus Musical und Drama von ganz allein. Sind doch die Liedzeilen ausnahmslos zum Mitsingen gedacht, auch daheim vor dem Fernseher.

Ein Quantum Trost

Action, RTL, Sonntag, 20.15 Uhr

Von den James-Bond-Abenteuern mit Daniel Craig gilt dieses zweite von 2008 als schwächstes der insgesamt fünf. Das ist ein bisschen ungerecht, liegt aber auch daran, dass nach dem grandiosen Auftakt mit „Casino Royale“ (2006) keiner der Nachfolger wieder diese Flughöhe erreicht hat, mit Ausnahme vielleicht von „Skyfall“ (2012). Erschwerend kommt hinzu, dass in dem Film von Marc Forster kein Schurke der Güteklasse eines Mads Mikkelsen, Javier Bardem oder Christoph Waltz wirkt, sondern der eher unscheinbare Mathieu Amalric. Knalleffekte sind trotzdem garantiert, und die Story ist auch angemessen politisch komplex. Es geht um den Zugang zur wertvollen Ressource Grundwasser, den ein skrupelloser Geschäftsmann (Amalric) abdrehen will. Privat muss 007 weiter den Verlust von Vesper Lynd verarbeiten, der einzigen Frau, die er jemals geliebt hat.

Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen

Liebeskomödie, Sixx, Sonntag, 20.15 Uhr

Zwei Karrieremenschen, die sich gegenseitig eins auswischen wollen und schließlich, wenn das Herz über den Kopf siegt, nur noch Augen füreinander haben. Nach diesem Muster sind Dutzende Liebeskomödien gestrickt, so auch Donald Petries Film von 2003. Andie (Kate Hudson) schreibt als bissige Journalistin für ein Lifestyle-Magazin darüber, wie sie einen Typen erfolgreich innerhalb von zehn Tagen vergraulen will. Der Werber Benjamin (Matthew McConaughey) hat das entgegengesetzte Ziel: Für eine Schmuck-Kampagne wettet er, bis zu einer Gala in zehn Tagen die passende Frau als Begleitung zu finden. Natürlich läuft es auf diese beiden als Paar hinaus. McConaughey und Hudson waren damals perfekt in dem Genre. Sie machen es möglich, dass man im Laufe ihres zynischen Beziehungsexperiments sogar Sympathie für sie empfindet.

Arielle, die Meerjungfrau

Animation, Disney Channel, Samstag, 20.15 Uhr

Freunde des altmodischen Zeichentrickfilms hier entlang: Ein echter Klassiker von 1989 steht auf dem Programm. Die Geschichte der bildschönen Meerjungfrau, geschrieben und inszeniert von John Musker und Ron Clements, basiert in der Grundidee auf einem Märchen von Hans Christian Andersen. Arielle sehnt sich danach, ein Mensch zu sein, umso mehr, als sie sich in den über Bord gegangenen Prinzen Eric verliebt. Die Meerhexe Ursula bietet ihr die Erfüllung ihres Traums an, allerdings zu einem hohen Preis: Arielle muss dafür ihre Stimme abgeben. Bevor sie stumm an Land geht, stimmen die Meeresbewohner unter ihrer Regie nicht nur einmal einen Chor an. Das fantastische „Under the Sea“ sollte wirklich jedes Kind kennen. Für Disney war „Arielle“ der Auftakt zur erfolgreichen Ära der Neunziger, in der jeder Film inklusive Musik zum Hit wurde.

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