Waldbrand bei AlzenauLöschhubschrauber stoppen Flammen-Ausbreitung in Bayern

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Ein Waldbrand in Hessen hatte sich zeitweise bis nach Bayern ausgebreitet.
Ein Waldbrand in Hessen hatte sich zeitweise bis nach Bayern ausgebreitet. Foto: Andreas Arnold/dpa

Wieder einmal ein Waldbrand in Bayern, dieses Mal bei Alzenau – das Feuer war zuvor in Hessen ausgebrochen und hatte sich ausgeweitet. So ist die Lage am Morgen.

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Nach dem Übergreifen eines Waldbrandes in Hessen auf die Gegend rund um Alzenau (Landkreis Aschaffenburg) besteht in Bayern keine Gefahr mehr. „Von bayerischer Seite ist das erledigt“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken am Morgen. Es sei alles gelöscht, auch dank der Polizeihubschrauber, die im Einsatz waren.

Das Feuer in einem Laubmischwald war am Vortag nahe Rodenbach in Hessen ausgebrochen. Zwischenzeitlich hatten die Flammen sich auf eine Fläche von mehreren zehntausend Quadratmetern ausgebreitet und am Vortag gegen 15 Uhr auf bayerisches Gebiet übergegriffen.

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Auch in Hessen hat sich die Lage mittlerweile etwas entspannt. Man habe die weitere Ausbreitung verhindern können, sagte ein Sprecher des dortigen Main-Kinzig-Kreises. Über Nacht seien permanent drei Löschzüge vor Ort gewesen. Bei Tagesanbruch sollten Nachlöscharbeiten beginnen und etwa Glutnester gelöscht werden.

Wegen der starken Rauchentwicklung waren Anwohner auch im Stadtgebiet von Alzenau gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Durch den Wind flammte das Feuer immer wieder auf. In Hessen wurde die Bevölkerung zudem aufgerufen, Wasser zu sparen und den Verbrauch auf das „absolut Notwendigste“ zu reduzieren. Grund war der hohe Bedarf an Löschwasser.

Auch in der in Hessen von dem Waldbrand betroffenen Region hatte der Wasserversorger die Bevölkerung zum Wassersparen aufgerufen. Die Wasserreserven würden für die Brandbekämpfung benötigt, heißt es in einer Warnmeldung des Landkreises Main-Kinzig-Kreis am Abend. „Bitte verzichten Sie möglichst auf Duschen, Baden, das Bewässern von Gärten sowie wasserintensive Tätigkeiten.“ Der Verbrauch solle auf „das absolut Notwendigste“ reduziert werden. Der Aufruf richtete sich an die Bewohner von Freigericht, Bruchköbel sowie Langenselbold und Umland.

Im oberfränkischen Teuschnitz (Landkreis Kronach) mussten mehrere Anwohner ihre Häuser wegen eines Flächenbrands in der Nähe verlassen. Grund dafür war die massive Rauchentwicklung sowie der starke Wind, wie die Polizei mitteilte. Am Montagmittag habe eine gerodete Waldfläche von rund 200 Quadratmetern gebrannt. Die Flammen drohten zwischenzeitlich auf eine Baumgruppe überzugreifen, doch die Feuerwehr brachte die Lage unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand, die Bewohner konnten später zurück in ihre Häuser.

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