Gefährliche BakterienBehörden warnen vor Blaualgen in zwei bayerischen Seen

Blaualgen können gesundheitlich unangenehme Folgen haben.
Blaualgen können gesundheitlich unangenehme Folgen haben. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

In Oberbayern und in Oberfranken sind zwei Badegewässer betroffen. Dort soll man aktuell nicht ins Wasser gehen.

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Zwei Badeseen in Bayern sind von Blaualgen betroffen: Für den Bismarckweiher im Landkreis Weilheim-Schongau gilt deshalb ein Badeverbot, am Untreusee in Hof warnen die Behörden eindringlich vor dem Baden.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle habe das Gesundheitsamt im Untreusee eine außergewöhnlich hohe Konzentration an Blaualgen festgestellt, informierte eine Sprecherin der Stadt Hof. Deshalb werde „eindringlich“ davor gewarnt, im See zu baden. Die Aufnahme von mit Blaualgen belastetem Wasser könne der Gesundheit schaden. Auch Hunde sollten vom Wasser des Sees ferngehalten werden. Der Untreusee ist ein in der Region Hof beliebtes Freizeitareal.

Das Landratsamt Weilheim-Schongau verhängte nach eigenen Angaben ein Badeverbot für den Bismarckweiher in Steingaden. Man habe massenhaft Cyanobakterien nachgewiesen. Diese Bakterien werden umgangssprachlich Blaualgen genannt. Ein Kontakt mit den toxischen Bakterien könne Erbrechen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Durchfall, Lungenentzündung und Fieber verursachen, teilte das Landratsamt mit.

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