HitzesommerNiedrigwasser macht Probleme bei Getreidetransport
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Viele Agrargüter werden auf Binnenschiffen transportiert. Das ist wegen der großen Mengen, die bei der Ernte anfallen, günstiger als per Lkw oder Bahn. Aktuell können Binnenschiffe aber viel weniger Fracht aufnehmen als in normalen Jahren.
Getreidelogistik ist inzwischen komplex. Längst gibt es Transportwege vom Feld über Annahmestellen zum Weitertransport via Lkw, Bahn – oder eben Schiff. Die Agrarlogistik stehe vor Herausforderungen angesichts des Niedrigwassers auf wichtigen Wasserstraßen wie Main, Donau und Rhein, teilte eine Sprecherin des Unternehmens Baywa auf Anfrage der dpa mit. Binnenschiffe könnten aktuell deutlich weniger Ladung aufnehmen als unter normalen Bedingungen. Zugleich stiegen die Transportkosten, und die verfügbaren Kapazitäten würden knapper. „Um die Ernteerfassung dennoch sicherzustellen, lagern wir Getreide zunächst verstärkt an unseren Standorten ein und nutzen vorhandene Lagerkapazitäten.“

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Ergänzend setze man auf alternative Transportwege, hieß es. Allerdings könnten diese nur in geringem Maße fehlende Schiffstransporte ausgleichen. „Für das aktuelle Erntezeitfenster haben wir beispielsweise Ganzzüge organisiert, um Kunden am Niederrhein sowie in den Benelux-Staaten zu versorgen und die Wasserstraßen teilweise zu entlasten“, sagte die Sprecherin.
Der Agrarhandel ist ein wesentlicher Pfeiler des Baywa-Konzerns. Das Kerngeschäft des Agrarhandels ist nach eigenen Angaben die Erfassung und Vermarktung von Getreide, Leguminosen und Ölsaaten sowie der Vertrieb von Saatgut, Betriebsmitteln und Futtermitteln.

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