MeinungNiedrigwasserDeutschland kann sich nicht aus der Wasserkrise baggern

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Kommentar von Christoph von Eichhorn

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Extremes Niedrigwasser am Mittelrhein.
Extremes Niedrigwasser am Mittelrhein. IMAGO/Udo Herrmann/IMAGO/Herrmann Agenturfotografie

Viele Flüsse führen Niedrigwasser, der neue Verkehrsminister will sie mancherorts tieferlegen. Zu viel sollte man sich davon nicht erhoffen. Aber ganz ohne Bagger wird es auch nicht gehen.

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Einen der effizientesten und ökologischsten Verkehrswege haben Deutschland und andere Länder Europas einfach geschenkt bekommen: Ein Großteil der Gütertransporte per Binnenschiff in Deutschland läuft über den Rhein. Über den Fluss gelangen Erze, chemische Grundstoffe, Metalle, Getreide oder Container an ihr Ziel, zu unschlagbar günstigen Kosten. Natürlich, der Unterhalt von Schiffen, Wehren und Häfen kostet Geld. Doch die Hauptarbeit hat die Natur geleistet.

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Sandbänke, wo einst Wasser plätscherte. Verdörrtes Gelb, wo vorher Grün war. Die anhaltende Hitze ist dem Land zunehmend anzusehen. Bilder einer neuen Normalität.

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