PsychologieWarum bin ich so traurig, Chat-GPT?
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Immer mehr Menschen sprechen mit Sprachbots über ihre psychischen Probleme. Das birgt Risiken, warnen Experten. Aber es muss deshalb nicht immer eine schlechte Idee sein.
Von Christian Weber
Es gibt Standardfragen, die der Psychotherapeut, die Psychotherapeutin nach der Erörterung von Wetterlage und Anfahrt einem neuen Patienten stellt. „Was führt Sie zu mir?“ Oder: „Denken sie manchmal an Suizid?“ Ginge es nach Christiane Eichenberg von der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Wien, Mitautorin eines Buchs zum Thema („Künstliche Intelligenz und Psychotherapie“, Klett-Cotta), sollten Therapeuten heutzutage noch etwas anderes fragen, nämlich: „Haben Sie bereits mit einer KI über Ihre Probleme geredet?“