MeinungWer darf in Deutschland als Arzt arbeiten?Ein neues Gesetz senkt die Hürden – doch leider viel zu weit

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Kommentar von Christina Berndt

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Deutschland hat zu wenige Ärztinnen und Ärzte.
Deutschland hat zu wenige Ärztinnen und Ärzte. Foto: Fredrik Von Erichsen

Die Bundesregierung will die bürokratischen Hürden für ausländische Ärzte und Pflegekräfte abbauen. Gute Idee – solange das nicht die Patienten gefährdet.

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Aus Kirgistan, Syrien oder Turkmenistan direkt nach Absurdistan. So kommen sich viele ausländische Ärztinnen und Ärzte vor, wenn sie aus ihren Heimatländern nach Deutschland kommen und hier gerne arbeiten möchten. Deutschland habe zu wenig Ärzte, heißt es ständig, händeringend werde nach Medizinern gesucht. Aber zugleich versinken Mediziner, gleich ob sie aus A wie Albanien oder Z wie Zypern kommen, im deutschen Bürokratiesumpf. Ja, explizit, auch aus Zypern. Denn selbst Ärzte aus der EU warten oft viele Monate, bis ihre Approbation endlich von deutschen Behörden anerkannt wird. Eine Willkommenskultur für dringend benötigte Fachkräfte stellt man sich anders vor.

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