EnergieNiedrige Pegel belasten Unipers Wasserkraftwerke in Bayern

Wenig Regen bedeutet wenig Strom. Vorstandschef Lewis verspricht nun Milliardeninvestitionen in Gaskraftwerke – und besseren Schutz gegen Drohnenangriffe.
Von Björn Finke, Düsseldorf
Ausbleibender Regen und niedrige Flusspegel belasten den Energiekonzern Uniper. Das Unternehmen mit gut 7000 Beschäftigten betreibt unter anderem Wasserkraftwerke in Bayern. „Außergewöhnlich niedrige“ Wassermengen hätten die Stromproduktion gebremst, teilte die Firma am Dienstag bei der Vorlage solider Halbjahreszahlen mit. Die Kohle- und Gaskraftwerke der Düsseldorfer sind allerdings nicht von der Dürre betroffen. Diese Standorte sind auf Kühlwasser angewiesen oder nutzen Wasserstraßen für die Lieferung von Kohle. Vorstandschef Michael Lewis sagt, er erwarte bei diesen Anlagen auch in den kommenden Monaten keine Probleme durch die geringen Pegelstände.
