EnergieNiedrige Pegel belasten Unipers Wasserkraftwerke in Bayern

|Lesezeit: 2 Min.

|
Kommentare
Mit dem Walchenseekraftwerk in Bayern liefert Uniper Strom für die Deutsche Bahn.
Mit dem Walchenseekraftwerk in Bayern liefert Uniper Strom für die Deutsche Bahn. Uniper

Wenig Regen bedeutet wenig Strom. Vorstandschef Lewis verspricht nun Milliardeninvestitionen in Gaskraftwerke – und besseren Schutz gegen Drohnenangriffe.

Von Björn Finke, Düsseldorf

SZ bei Google bevorzugen

Ausbleibender Regen und niedrige Flusspegel belasten den Energiekonzern Uniper. Das Unternehmen mit gut 7000 Beschäftigten betreibt unter anderem Wasserkraftwerke in Bayern. „Außergewöhnlich niedrige“ Wassermengen hätten die Stromproduktion gebremst, teilte die Firma am Dienstag bei der Vorlage solider Halbjahreszahlen mit. Die Kohle- und Gaskraftwerke der Düsseldorfer sind allerdings nicht von der Dürre betroffen. Diese Standorte sind auf Kühlwasser angewiesen oder nutzen Wasserstraßen für die Lieferung von Kohle. Vorstandschef Michael Lewis sagt, er erwarte bei diesen Anlagen auch in den kommenden Monaten keine Probleme durch die geringen Pegelstände.

Zur SZ-Startseite

ExklusivEnergiewende
:„Deutschland wird noch in 20 Jahren Erdgas brauchen“

Uniper ist größter Gasimporteur des Landes. Nach Russlands Lieferstopp musste der Konzern mit Milliarden gerettet werden. Firmenchef Lewis spricht über die Zukunft des klimaschädlichen Erdgases – und über die von Unipers Atomkraftwerken.

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite