MeinungArbeitsmarktDie Gen Z ist faul? Im Gegenteil

Kommentar von Anna Lea Jakobs

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Ein junger Heizungstechniker wartet eine Heizanlage. In der jungen Generation ist die Erwerbsbeteiligung derzeit besonders hoch.
Ein junger Heizungstechniker wartet eine Heizanlage. In der jungen Generation ist die Erwerbsbeteiligung derzeit besonders hoch. imago images/McPHOTO

Das Vorurteil der faulen jungen Generation hält sich hartnäckig, weil es nützlich ist. Über die Instrumentalisierung eines längst überholten Glaubenssatzes.

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Bereits auf sumerischen Tontafeln soll vor Tausenden von Jahren gestanden haben, die Jugend zeige keine Lernbereitschaft und sei nur an Umsturz interessiert. Diese Klischees wiederholen sich. Etwa dann, wenn Thomas de Maizière (CDU) sich über die Anspruchshaltung der Gen Z echauffiert. Wenn Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) meint, ein Nebenjob sei „kein Drama“ als Student. Oder Andrea Nahles (SPD) findet, man müsse jungen Menschen vermitteln, dass Arbeit „kein Ponyhof“ sei. Die Botschaft: Die junge Generation solle sich nur mal nicht so anstellen.

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