Klima-AccessoiresHot Couture

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In Paris präsentierte Designer Rick Owens in Kooperation mit Adidas Jacken und Hosen mit eingebautem Kühlsystem auf dem Laufsteg.
In Paris präsentierte Designer Rick Owens in Kooperation mit Adidas Jacken und Hosen mit eingebautem Kühlsystem auf dem Laufsteg. Valerio Mezzanotti /OWENSCORP

Jeder kühlt für sich allein: Kleidung mit eingebauter Klimaanlage und Cool-Accessoires sind das Ding der Zukunft.

Von Silke Wichert

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Kann schon sein, dass Klimaanlagen in Büros und Ventilatoren zu Hause gemeinnütziger sind. Sie kühlen im Idealfall mehrere Menschen, vielleicht sogar noch ein paar Haustiere und Stubenfliegen dazu, aber extreme Hitze erfordert eben extreme Maßnahmen: Von jetzt an kühlt jeder für sich allein, Ego-Cooling ist das Ding der Zukunft. Das ließ sich vergangene Woche bei der Pariser Männermodewoche beobachten, wo der amerikanische Designer Rick Owens in Kooperation mit Adidas Jacken und Hosen mit eingebautem Kühlsystem auf dem Laufsteg präsentierte. Die Kleidungsstücke werden von innen von Ventilatoren durchgepustet, außen sind an den Seiten kleine Turbinen zu sehen. Die Silhouette erinnert ein bisschen an Michelin-Männchen in aufgepumpter Ballonseide, doch die permanente Luftzirkulation kühlt den Körper angenehm herunter. Wie eine integrierte Klimaanlage eben, und deutlich effektiver als diese Spielzeug-Föns für die Hand, von denen man irgendwann Ohrensausen bekommt.

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