Dem Geheimnis auf der SpurOvid und die gefährliche Liebe

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Der Dichter Ovid war lange Zeit beliebt bei seinen Zeitgenossen. Dann fiel er plötzlich in Ungnade.
Der Dichter Ovid war lange Zeit beliebt bei seinen Zeitgenossen. Dann fiel er plötzlich in Ungnade. imago stock&people/imago/Leemage

Bis heute wird darüber spekuliert, warum Kaiser Augustus persönlich den römischen Dichter Ovid ins Exil geschickt hat. War seine Aufklärungslektüre zu deutlich?

Von Rudolf von Bitter

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Vor allem durch die vom Lateinunterricht bekannten „Metamorphosen“ und seine „Ars amatoria“, die „Kunst des Liebens“, ist der römische Dichter Publius Ovidius Naso, im Sprachgebrauch Ovid, bis heute in der allgemeinen Wahrnehmung präsent. Geboren 43 v. Chr., im Jahr nach der Ermordung Caesars, aufgewachsen im Übergang von einer Epoche politischen Niedergangs der Römischen Republik zur weit über ein Jahrhundert währenden Friedenszeit der „Pax Augusta“. Als Sohn aus vornehmer Familie war für ihn eine Laufbahn in römischen Staatsämtern vorgesehen, doch er entschied sich für ein Leben als Dichter: „Was ich zu schreiben begann, wurde von selbst zum Vers.“ Er war fast noch ein Kind, als er erste Dichtungen vortrug.

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