Tourismus„Die Stüdlhütte rutscht vom Berg“

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Die Stüdlhütte am Großglockner liegt an einem steilen Hang. Dort tauen durch den Klimawandel dauerhaft gefrorene Böden auf, wodurch der Fels instabil wird.
Die Stüdlhütte am Großglockner liegt an einem steilen Hang. Dort tauen durch den Klimawandel dauerhaft gefrorene Böden auf, wodurch der Fels instabil wird. Gerhard Wild/mauritius images

Wassermangel, Gletscherschwund und Erosion: Der Klimawandel hat massive Auswirkungen auf die Hütten in den Alpen. Matthias Ballweg vom Deutschen Alpenverein erklärt die Probleme – und warum es trotzdem noch Grund zur Hoffnung gibt.

Interview von Dominik Prantl

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Matthias Ballweg ist Vorsitzender der Sektion Oberland des Deutschen Alpenvereins und Ökonom mit dem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Zusammen mit seinem Mitautor Bertram Kloss ist er unter anderem dem Wassermangel am Watzmannhaus, dem schmelzenden Permafrost an der Stüdlhütte am Großglockner und dem Gletscherschwund am Taschachhaus nachgegangen. Die Autoren haben mit Forscherinnen, Hüttenwirten und Alpinistinnen gesprochen – und schließlich das Buch „Die letzte Hütte der Alpen“ im Rother-Verlag veröffentlicht. Ein Gespräch über das Ende der Bequemlichkeit und den neuen Reiz der Berge.

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