Badespaß„Was Freibäder angeht, ist Deutschland ein großartiges Land“

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Besonders idyllisch: das Terrassenfreibad in Bad Kissingen.
Besonders idyllisch: das Terrassenfreibad in Bad Kissingen. Philipp Reußner

Was macht ein gutes Freibad aus? Wo sind die schönsten? Ein Gespräch mit Philipp Reußner, der mehr als hundert von ihnen besucht hat – und dabei auch erstaunliche nationale Eigenheiten entdeckte.

Interview von Mareen Linnartz

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An heißen Tagen kommen schon mal 10 000 Besucher in das Nürnberger Westbad, an diesem Tag um die Mittagszeit aber ist es noch nicht so voll. Philipp Reußner grüßt einen Bademeister, später wird er hier im 50-Meter-Becken noch fünf Kilometer schwimmen. An seinen Schläfen zeichnen sich Bräunungsstreifen von seiner Schwimmbrille ab, so häufig ist der 37-jährige Verkehrsingenieur im Becken. Vorher erzählt Reußner von seinem besonderen Hobby: Seit sechs Jahren reist er durch ganz Europa, besucht Frei- und Hallenschwimmbäder und postet davon auf seinem Instagram-Kanal als @schwimmbadtourist.

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Sieben Meeresengen hat Nathalie Pohl im Wasser schon durchquert. Eiseskälte, giftige Quallen, fiese Strömungen und selbst eine Kohlenmonoxidvergiftung halten sie nicht ab. Was aber treibt sie an?

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