DürreSchweizer Wasserspende für Italiens Reisbauern

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Die Gerola-Brücke über den Po Anfang August. Auch hier, in Mezzana Bigli in der Lombardei, fehlt es am Wasser für die Reisfelder.
Die Gerola-Brücke über den Po Anfang August. Auch hier, in Mezzana Bigli in der Lombardei, fehlt es am Wasser für die Reisfelder. Remo Casilli/REUTERS

Die Po-Ebene leidet unter extremer Trockenheit, es drohen Ernteausfälle. Jetzt hilft die Schweiz dem Nachbarn und leitet mehr Wasser in den Lago Maggiore. Dabei kämpft das Land selbst mit der Dürre.

Von Nicolas Freund und Tobias Zick, München/Zürich

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Die heilige Jungfrau muss dieses Jahr bleiben, wo sie ist. Eigentlich sollte die Marienstatue an diesem Samstag, dem italienischen Feiertag Ferragosto, wie jedes Jahr per Boot aus der Stadt Cremona an ihren Heimatort Brancere gefahren werden. Doch an diesem 15. August fehlt das nötige Wasser dafür. Der Po, den die Menschen in Norditalien auch Il Grande Fiume nennen, „den großen Fluss“, ist streckenweise nur noch ein von Algen überwuchertes Rinnsal. Die Himmelfahrtprozession fällt wegen Dürre aus.

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