SyrienWarum sich Assad nicht zwingend auf Russland verlassen kann

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Ein zerschossenes Abbild des früheren Diktators in der syrischen Hauptstadt Damaskus.
Ein zerschossenes Abbild des früheren Diktators in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Pavel Nemecek/IMAGO/CTK Photo

Ein syrisches Gericht verurteilt den Ex-Diktator zum Tode, doch Präsident Putin lehnt dessen Auslieferung ab. Der Kremlchef ist allerdings auch an einer guten Beziehung zum neuen Präsidenten interessiert.

Von Tomas Avenarius, Berlin

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Wahrscheinlich wird Baschar al-Assad wieder näselnd auf „die Terroristen“ schimpfen, über „die internationale Verschwörung“ gegen sich selbst klagen. Dass sein Volk laut gejubelt hat über sein Todesurteil, dürfte der Ende 2024 gestürzte Diktator Syriens dennoch mitbekommen haben: In seinem Luxusasyl in Moskau hat er schließlich Internet.

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:Das Archiv des Grauens

Im Militärkrankenhaus Harasta wurden Häftlinge des syrischen Regimes nicht geheilt, sondern gefoltert. Wer dort überlebt hat, kann das bezeugen. Wer nicht überlebte, verschwand wie Tausende andere Getötete als Nummer in den penibel geführten Akten der Peiniger.

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