BSW und AfDWagenknecht: „Höckes Angebot ist unehrlich“

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„Das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten ist kein Wanderpokal“: die BSW-Parteigründerin Sahra Wagenknecht.
„Das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten ist kein Wanderpokal“: die BSW-Parteigründerin Sahra Wagenknecht. Christoph Söder/dpa

Thüringens AfD-Chef Höcke fordert BSW-Gründerin Wagenknecht auf, als Ministerpräsidentin in dem Bundesland zu kandidieren. Sie lehnt ab – und lädt ihn zum Duell.

Von Tim Frehler, Iris Mayer und Christian Zaschke, Leipzig, Berlin

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Björn Höcke ist selten um große Worte verlegen. Zuletzt schlug Thüringens AfD-Chef auf dem Bundesparteitag in Erfurt vor, die AfD müsse einen Teil der Nation auf „die Couch legen und therapieren“.  Dabei hatte er selbst im Mai noch einen Auftritt in Erfurt hingelegt, den man nicht nur unter therapeutischen Aspekten als besorgniserregend einstufen konnte. Damals sagte er auf die Frage des Deutschlandfunks, ob er sich selbst für ministerpräsidentenwürdig halte: „Wenn ich die Zeitläufe richtig interpretiere, kann ich mich eigentlich – wenn ich gesund bleiben sollte – nur noch durch Selbstmord dem Ministerpräsidentenamt entziehen.“

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