MeinungTodd BlancheEr diente Trump im Porno-Fall. Jetzt dient er ihm als Justizminister

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Kommentar von Christian Zaschke

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Den Ton gibt hier ganz klar derjenige an, der gerade nicht spricht: Donald Trump beäugt Todd Blanche, hier vor einem Jahr, als dieser noch Vizeminister war.
Den Ton gibt hier ganz klar derjenige an, der gerade nicht spricht: Donald Trump beäugt Todd Blanche, hier vor einem Jahr, als dieser noch Vizeminister war. Manuel Ceneta/AP/dpa

Und wieder beweisen die Republikaner, dass sie außer Unterwerfung nichts draufhaben. Setzte der US-Präsident ihnen demnächst ein Pferd zur Ernennung vor: Sie würden es akzeptieren.

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Dass der römische Kaiser Caligula sein Lieblingspferd Incitatus zum Konsul ernannt hat, ist bekanntlich eine Legende. Vielleicht war Caligula nahe am Wahnsinn gebaut, wahrscheinlicher ist, dass er seine Unberechenbarkeit als Machtmittel einsetzte, um die Senatoren unter Kontrolle zu halten. Sein Pferd hat er jedenfalls nie in Amt und Würden erhoben. Nun hat der amerikanische Kaiser Donald Trump den US-Senatoren nicht sein Lieblingspferd vorgesetzt, als es um die Ernennung des Justizministers ging, aber immerhin seinen Lieblingsanwalt: Todd Blanche, der ihn in dem New Yorker Prozess vertrat, in dem es darum ging, dass er als Wahlkämpfer 130 000 Dollar an eine Pornodarstellerin zahlte, damit diese über eine sexuelle Begegnung schweigt.

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Trumps umstrittener Kandidat Blanche als US-Justizminister bestätigt

Die wochenlange Auseinandersetzung entzündete sich vor allem an Blanches Rolle als ehemaliger persönlicher Anwalt von Trump und an seiner Beteiligung an umstrittenen Vereinbarungen.

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