MeinungRebellionIm Alter von James Dean darf man halbstark sein. Aber im Alter von Donald Trump?

Portrait undefined Heribert Prantl

Kolumne von Heribert Prantl

|Lesezeit: 4 Min.

|
Kommentare
Sieht aus, als hole er gleich zum Schlag aus: James Dean, Halbstarker im weißen Hemd, in „Denn sie wissen nicht, was sie tun.“
Sieht aus, als hole er gleich zum Schlag aus: James Dean, Halbstarker im weißen Hemd, in „Denn sie wissen nicht, was sie tun.“ IMAGO/FSN-K/IMAGO/Capital Pictures

Der Amerikanismus und der Antiamerikanismus prägen die deutsche Jugendkultur seit 70 Jahren. Damals kam der Film „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ in die deutschen Kinos.

SZ bei Google bevorzugen

Vor siebzig Jahren waren die Jugendlichen halbstark; heute ist es der Präsident der USA. Einer der großen und vorbildprägenden US-Halbstarken-Filme hieß auf Deutsch „Denn sie wissen nicht, was sie tun“. Er kam 1956 in die Kinos der Bundesrepublik; es war ein Film mit James Dean in der Hauptrolle, in dem er als junger Rebell mit aufsässiger Attitüde um Liebe und Anerkennung ringt. Der Titel passt heute zum alten Donald Trump und seiner Clique. Trump und Co. sind die grotesk Halbstarken des 21. Jahrhunderts: Denn sie wissen nicht, was sie tun.

Zur SZ-Startseite

Winfried Kretschmann
:„Ich vermute, 15 Prozent der Bevölkerung sind einfach Nationalisten“

Winfried Kretschmann hat als Ministerpräsident in Baden-Württemberg eine Ära geprägt. Im SZ-Interview spricht er über das Handwerkszeug von Regierungschefs, unbedachte Sätze und sinnlose Nachtsitzungen.

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite