MeinungUrteil im Münchner TerrorprozessIm Fokus stand endlich einmal das Leid der Opfer
Kommentar von Linus Freymark

Das Gericht hat den Angeklagten zur Höchststrafe verurteilt, aber sich nicht auf die Aufklärung des Tathergangs beschränkt. Die Justiz hat vieles richtig gemacht.
Es ist ein besonderer Prozess, der nun vor dem Oberlandesgericht (OLG) München zu Ende gegangen ist. Der Afghane Farhad N. wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, weil der heute 25-Jährige im Februar 2025 mit einem Auto in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft Verdi gerast ist. Zwei Menschen hat N. getötet und mehr als 40 verletzt. Manche sind bis heute nicht vollständig genesen.
