MeinungSteuerreformDie Kritik aus der Union an Lars Klingbeil ist vor allem eines: niederträchtig

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Kommentar von Claus Hulverscheidt

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Wie viele Milliarden Entlastung sind noch möglich? Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen.
Wie viele Milliarden Entlastung sind noch möglich? Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen. Annegret Hilse/REUTERS

Erst bremsten CDU und CSU den Finanzminister aus, jetzt geht ihnen sein Reformplan nicht weit genug. Erneut führt die Koalition sich auf, als könne sie es einfach nicht. Den Schaden hat die Demokratie.

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Man muss Lars Klingbeil nicht mögen. Man kann auch seine Steuerreformpläne für unzureichend halten. Wenn nun aber ausgerechnet mehr oder weniger bedeutende Vertreter von CDU und CSU dem Bundesfinanzminister und SPD-Vorsitzenden vorwerfen, sein jetzt bekannt gewordener Reformentwurf sei zu mickrig, dann ist das infam, ja, niederträchtig. Denn es war nicht der Kassenwart, der beim jüngsten Treffen der Koalitionsspitzen eine weitergehende Entlastung der Bürgerinnen und Bürger verhindert hat. Es waren die Herren Friedrich Merz und Markus Söder, die Parteichefs jener Damen und Herren also, die jetzt ihren Frust an Klingbeil auslassen.

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