MeinungSommer 2026Der Klimawandel ist tödlich, die neuen Zahlen belegen es

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Kommentar von Christina Berndt

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Sieht nicht nach Genuss aus: am Ufer des Plattensees in Ungarn, diese Woche.
Sieht nicht nach Genuss aus: am Ufer des Plattensees in Ungarn, diese Woche. Foto: Gregor Fischer/dpa

Wären die 9600 Toten, die das Robert-Koch-Institut nun für Ende Juni meldet, nicht sowieso bald gestorben? Starben sie „durch“ oder nur „bei“ Hitze? Wer so fragt, zeigt nur seine Ignoranz.

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Bei der Diskussion um Hitzetote bekommt man gerade einen Corona-Flashback. Da meldet das Robert-Koch-Institut (RKI), dass die Zahl der Toten noch höher ist als angenommen: dass allein in der „Hitzedom“-Woche Ende Juni etwa 9600 Menschen den Temperaturen zum Opfer fielen; insgesamt waren es dieses Jahr schon fast 12 000. Und die Reaktionen lauten: Stimmen die Zahlen überhaupt? Sind die Leute denn „durch“ oder nur „bei“ Hitze gestorben? Und waren das nicht alles alte Leute, die eh bald tot wären? Hat der Sensenmann sie also nur ein bisschen früher geerntet?

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