MeinungDrohnenabwehrDer löchrige Schutzschirm des Landes könnte noch katastrophale Folgen haben

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Kommentar von Joachim Käppner

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Das Drama vom Leiziger Flughafen hat nur zu deutlich gezeigt: Deutschland hat bei der Drohnenabwehr enormen Nachholbedarf.
Das Drama vom Leiziger Flughafen hat nur zu deutlich gezeigt: Deutschland hat bei der Drohnenabwehr enormen Nachholbedarf. Hendrik Schmidt/dpa

Die Mängel beginnen bei den Zuständigkeiten: Fortan sollte allein die Bundespolizei für den Schutz der Flughäfen verantwortlich sein. Außerdem muss es leichter werden, die Fluggeräte zu zerstören.

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Die Drohnen sausten bedrohlich heran, doch die Abwehr war gut aufgestellt: Abfangdrohnen stiegen auf; ein „Skyranger“-Panzerfahrzeug der Bundeswehr stoppte mehrere Eindringlinge mit wirksamer „Air Burst“-Munition, ein Hochleistungslaser holte anfliegende Drohnen vom Himmel, Hunderte Meter, bevor sie ihr Ziel erreichten – wie im Science-Fiction-Film. Leider war das Szenario, das die Bundeswehr vor einigen Wochen auf dem Truppenübungsplatz Munster vorführte, genau das: Science Fiction, Zukunftsmusik. Die meisten dieser Hightech-Waffen befinden sich noch in der Entwicklung oder im Bau, mit den leider üblichen Verzögerungen. Wie das Drama vom Leipziger Flughafen aber nur zu deutlich zeigte, hat die Drohnenabwehr, auch die zivile, in Deutschland enormen Nachholbedarf im Hier und Jetzt.

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