MeinungInfrastrukturUnternehmen müssen sich gegen Drohnen selbst verteidigen dürfen

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Eine Abfangdrohne schleudert ein Netz zum Abfangen einer anderen Drohne: Künftig sollen Unternehmen ihr Gelände selbst schützen dürfen.
Eine Abfangdrohne schleudert ein Netz zum Abfangen einer anderen Drohne: Künftig sollen Unternehmen ihr Gelände selbst schützen dürfen. Michael Bahlo/dpa

Kraftwerke, Wasserversorger, Rüstungsbetriebe: Die Koalition plant nun offenbar, privaten Betreibern solcher Anlagen die Abwehr der Fluggeräte zu erlauben. Ein heikler Plan. Richtig ist er trotzdem.

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Es ist dieser Horrorfilm-Moment, der Drohnen so unheimlich macht: Sie tauchen plötzlich auf, überwinden Zäune, Mauern, Wachposten, können auch im obersten Stockwerk durch jedes Fenster spähen – und der Pilot ist nicht greifbar, weil weit entfernt. Die Sprengstoffdrohne, die am Flughafen Leipzig zum Einsatz kam, hat daran erinnert, dass dieses Szenario noch weiter gehen kann: Drohnen können als fliegende Bombe eingesetzt werden, gegen Flugzeuge, gegen Chemieparks, Kraftwerke oder Rüstungsfabriken. Die Koalition plant nun offenbar, auch privaten Betreibern solcher Anlagen die Abwehr von Drohnen zu erlauben. Es ist ein heikler Plan. Richtig ist er trotzdem.

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