MeinungDrohnen in LeipzigDeutschland muss sich endlich gegen Putins Agenten wehren

Kommentar von Jörg Schmitt

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Das größte Transportflugzeug der Welt, das Ziel des Angriffs: eine ukrainische Antonow, hier fotografiert am Donnerstagmorgen auf dem Leipziger Flughafen.
Das größte Transportflugzeug der Welt, das Ziel des Angriffs: eine ukrainische Antonow, hier fotografiert am Donnerstagmorgen auf dem Leipziger Flughafen. Hendrik Schmidt/Hendrik Schmidt/dpa

Alles am missglückten Sprengstoffanschlag auf eine ukrainische Transportmaschine deutet auf Russland hin. Wenn das nun Putins neue Gangart ist, muss auch Deutschland seine wechseln.

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Der Sturm nimmt zu, sagt Sinan Selen. Und meint damit die Art und Weise, wie dreist und unverhohlen russische Geheimdienste inzwischen in Deutschland agieren. Desinformation verbreiten, Anlagen von Militär und Infrastruktur ausspähen, hinter Anschlägen auf Stromnetze und Bahn stecken? Russisches Repertoire von gestern. Selen, der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), warnt in kleiner Runde schon seit einiger Zeit vor einer härteren Gangart von Putins Diensten: vor gezielten Tötungen von Rüstungsmanagern und Ukraine-Unterstützern. Davor, dass die russischen Dienste nicht mehr nur sogenannte Low-Level-Agenten, also schlecht bezahlte Amateure, einsetzen, sondern harte Jungs aus dem Umfeld der Organisierten Kriminalität. Sowie zunehmend auch wieder echte Profis, um den hybriden Krieg noch stärker nach Deutschland zu tragen.

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