MedienkritikWer sagt hier was zu wem?

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Hat länger nicht mit der „Bunten“ gesprochen: die Schauspielerin Sibel Kekilli (Archivbild von 2017).
Hat länger nicht mit der „Bunten“ gesprochen: die Schauspielerin Sibel Kekilli (Archivbild von 2017). Georg Wendt

Die Schauspielerin Sibel Kekilli wirft der Zeitschrift „Bunte“ vor, den falschen Eindruck zu erwecken, sie habe dieser ein Interview gegeben. Aber stimmt das? Eine Textanalyse.

Von Bernhard Heckler

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Die Schauspielerin Sibel Kekilli hat auf ihrem Instagram-Account ein Videostatement hochgeladen, in dem sie unlautere journalistische Methoden der Zeitschrift Bunte beklagt. Eine Bunte-Journalistin habe „seit Wochen, eigentlich seit Monaten“ versucht, ein Interview mit Kekilli zu führen. Kekilli habe mehrfach und unmissverständlich abgelehnt. Gegenüber ihrer PR-Managerin habe die Bunte-Journalistin behauptet, Kekilli habe ein Interview zugesagt. Das stimme schlicht nicht, sagt Kekilli. Dann habe die betreffende Bunte-Journalistin sich in einem Live-Podcast, bei dem Kekilli zu Gast war, ins Publikum gesetzt und das Gespräch „mitgeschnitten wahrscheinlich“, und anschließend in einem eigenen Artikel den Eindruck erweckt, Kekilli habe der Bunten das Interview gegeben.

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