Smart GlassesFilm sie ruhig, zeigʼs nur nicht

|Lesezeit: 5 Min.

Ein roter LED-Punkt zeigt, dass gefilmt wird. Aber der lässt sich bei Metas Smart Glasses manipulieren.
Ein roter LED-Punkt zeigt, dass gefilmt wird. Aber der lässt sich bei Metas Smart Glasses manipulieren. Collage: Levin Gruber/ Bilder: Imago

Instagram verbietet Videos, in denen Frauen belästigt oder Menschen vorgeführt werden. Geholfen ist den Opfern damit kaum. In Deutschland denken Datenschützer deshalb über ein Verbot von Smart Glasses nach.

Von Marie Gundlach

SZ bei Google bevorzugen

Das klingt nicht sehr schmeichelhaft: Predator Glasses. Brillen für Täter, Spanner, Perverse, wörtlich: Raubtiere. Es hat nicht lange gedauert, bis die smarten Brillen mit integrierter Kamera und Mikrofon vom Tech-Megakonzern Meta ihren schlechten Ruf weghatten. Seit 2021 verkauft der Techkonzern solche Geräte, und seitdem gibt es Kritiker und Bedenken. Sicher, es gibt unverfängliche Gründe, warum man eine filmende Brille brauchen könnte: um beim Sport, Arbeiten, Kochen oder Autofahren zu filmen, Dinge, für die man eben beide Hände braucht.

Zur SZ-Startseite

Digitale Gewalt
:Diesen Männern gefällt das

Der Fall Collien Fernandes darf niemanden überraschen. Die sogenannte Manosphere – ihr berühmtester Vertreter ist Andrew Tate – infiltriert seit Jahren die Köpfe junger Männer und attackiert so Gesellschaft, Bildung und Demokratie.

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite