StreamingTechno ohne Türsteher

|Lesezeit: 4 Min.

Wenn Liebe so simpel ist wie früher beim Kindergeburtstag: die Technoparade „Rave the Planet“ 2024.
Wenn Liebe so simpel ist wie früher beim Kindergeburtstag: die Technoparade „Rave the Planet“ 2024. rbb/Omri Ben David Benjamin

Mit „Rave the Planet“ wollten ein paar Leute um Dr. Motte den Geist der Loveparade wieder aufleben lassen. Die ARD-Doku zur Party leidet aber an chronischer Verspätung.

Von Joachim Hentschel

SZ bei Google bevorzugen

Man sieht diese Doku natürlich mit anderen Augen, seit der Katastrophe, die in Berlin beim Christopher Street Day passiert ist. Auch „Rave the Planet“, die Revival-Loveparade, im Sommer 2022 erstmals vom Techno-Urgevatter Dr. Motte und seiner Frau Ellen Dosch-Roeingh organisiert, wurde bei ihrer Premiere abgebrochen. Auch gegen Abend, als die Menge den Tiergarten erreicht hatte, aber aus völlig anderen Gründen: Es war zu laut und zu voll geworden, zu ausgelassen, sodass die Polizei die Stecker aus den Aggregaten zog. Mehr als 200 000 Leute waren dabei. Auch wenn man nie ganz kapiert, wie so etwas eigentlich gezählt wird.

Zur SZ-Startseite

Pop
:„Ich provoziere die Leute, ja?“

Sängerin Peaches, Techno-Rock-Vorkämpferin für Freiheit und Gleichberechtigung, hat ein neues Album. Titel: „Kein Gleitgel? Wie unhöflich!“ Eine Begegnung.

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite