MedienEine verstörende Argumentation

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Andenken in Berlin nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day, bei dem eine Frau starb und 31 Menschen verletzt wurden.
Andenken in Berlin nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day, bei dem eine Frau starb und 31 Menschen verletzt wurden. Christian Mang/REUTERS

Die „Fuldaer Zeitung“ druckt einen Leserbrief ab, in dem ein Pfarrer den Anschlag auf den CSD ein „Signal des Himmels“ nennt. Der Chefredakteur rechtfertigt die Veröffentlichung – und offenbart dabei ein Missverständnis.

Von Stefan Niggemeier

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Man muss vermutlich froh sein, dass Pfarrer Winfried Abel aus Hünfeld-Großenbach es trotz seiner entschiedenen Ablehnung der Christopher-Street-Day-Paraden nicht gutheißt, mit dem Auto in sie hineinzufahren und Menschen zu töten und zu verletzen. „Hier muss man differenzieren!“, rief er in einem Leserbrief an die Fuldaer Zeitung (FZ). Das „brutale und menschenverachtende Vorgehen der islamischen Terroristen“ sei nicht gerechtfertigt. Aber inhaltlich hätten sie halt schon einen Punkt. „Alle, die sich noch Christen nennen, [sollten] derartige Gräueltaten als ein Signal des Himmels verstehen, als einen Aufruf zur Besinnung und zur Umkehr.“

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