Junge AfD-WählerEndlich sagt es mal einer

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AfD-Politiker wie Maximilian Krah erreichen junge Wähler auf Tiktok besser als Politiker anderer Parteien. (Symbolbild)
AfD-Politiker wie Maximilian Krah erreichen junge Wähler auf Tiktok besser als Politiker anderer Parteien. (Symbolbild) Lorenz Mehrlich

Die Hälfte aller Jugendlichen würde gern ohne soziale Medien aufwachsen – gleichzeitig radikalisieren sich viele dort. Wie passt das zusammen? Erklärungsversuch eines 18-jährigen Erstwählers.

Von Jonathan Ziem

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Wenn in Sachsen-Anhalt am 6. September ein neuer Landtag gewählt wird, dürfen mehr als 30 000 junge Menschen in dem Bundesland zum ersten Mal ihre Kreuze machen. Bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr stimmten dort knapp 39 Prozent der 18- bis 24-Jährigen für die AfD. Der MDR zitierte kürzlich eine 18-jährige Erstwählerin aus Coswig, die sagte: „Ich glaube, dass es Frust ist. Dass man merkt: Ich habe Zukunftsängste, und die bisher regierenden Parteien machen nichts für mich.“ Kriege, Arbeitsplatzungewissheit und die Nachwirkungen der Pandemie sind Treiber von Unsicherheit, und die weiß die AfD wiederum für sich und ihre politischen Ziele zu nutzen, vor allem mit ihrer Social-Media-Strategie – so die gängige Erklärung von Politik- und Sozialwissenschaftlern. Doch was genau verfängt daran so sehr, nicht nur im Osten, auch in anderen Teilen Deutschlands? Jonathan Ziem, 18, lebt in einer westdeutschen Großstadt, macht im kommenden Jahr Abitur – und würde nicht die AfD wählen. Er kennt aber Menschen in seinem Alter, die das bei nächster Gelegenheit tun wollen. Wir haben ihn gebeten, sich die Social-Media-Strategie der AfD anzusehen und zu erklären, warum sie bei jungen Menschen so gut funktioniert.

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