Interview„Meine Wut ist mein Motor“

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„Ich bin ein Zugereister, ich bin ein sozialer Immigrant“: Ulrich Schneider ist in einem Arbeiterviertel im Ruhrgebiet aufgewachsen.
„Ich bin ein Zugereister, ich bin ein sozialer Immigrant“: Ulrich Schneider ist in einem Arbeiterviertel im Ruhrgebiet aufgewachsen. Imago Stock

Ulrich Schneider ist Deutschlands bekanntester Soziallobbyist. Ein Gespräch mit dem früheren Chef des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands über seine Kindheit im Ruhrgebiet, seinen neuen Job bei der Linken und über Neil Young.

Interview von Claudia Fromme

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Ulrich Schneider öffnet die Tür zu seinem Haus in Lichterfelde im Südwesten Berlins. Der frühere Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands trägt ein weißes Hemd, Jeans und eine Kette mit einem Ring um den Hals. Draußen ein großer Garten mit Hühnern, Tomaten, Obstbäumen und Teichen. Nun ist er im Ruhestand, der bei ihm natürlich keiner ist. Seine Koteletten sind geblieben, sein Kampfgeist für soziale Gerechtigkeit auch.

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:„Ich vermute, 15 Prozent der Bevölkerung sind einfach Nationalisten“

Winfried Kretschmann hat als Ministerpräsident in Baden-Württemberg eine Ära geprägt. Im SZ-Interview spricht er über das Handwerkszeug von Regierungschefs, unbedachte Sätze und sinnlose Nachtsitzungen.

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