Attentat auf den CSD in Berlin„Liebe ist halal“

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Seyran Ateş in der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee an einer Skulptur, die die Gebetsrichtung anzeigt.
Seyran Ateş in der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee an einer Skulptur, die die Gebetsrichtung anzeigt. Foto: Julia Hecht

Seyran Ateş ist queere Muslimin und hat in Berlin eine liberale Moschee gegründet, in der Frauen und Männer gemeinsam beten. Sie beobachtet eine zunehmende Radikalisierung junger Männer – auch weil Vorbilder fehlen.

Interview von Carolin Fries

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Zivilpolizisten öffnen die Tür zur Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, einem Klinkergebäude in Berlin-Moabit. Erst mal Taschenkontrolle. Die queere Imamin Seyran Ateş, 63, ist eine gut geschützte Frau. Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in der Hauptstadt wurden die Sicherheitsvorkehrungen angepasst. Ein Mitarbeiter wird sich während des Gesprächs in einem großen Besprechungsraum darum kümmern, dass Ates immer ein Glas Tee hat.

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Familie
:Was sich queere Kinder von ihren Eltern gewünscht hätten

Manchen waren die Erwachsenen zu aufdringlich, andere hätten sich mal eine Nachfrage gewünscht. Gemeinsam haben alle den Wunsch, akzeptiert zu werden. Neun queere Erwachsene erinnern sich an ihre Kindheit.

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