Pop„Bitte, lass mich bei dir bleiben“

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Klingen nach ungefilterter, endloser Verzweiflung – aber wunderschön: „Westside Cowboy“.
Klingen nach ungefilterter, endloser Verzweiflung – aber wunderschön: „Westside Cowboy“. Clémentine Schneidermann

Das Debütalbum der Indierockband „Westside Cowboy“ ist faszinierend fatalistisch. Es erzählt von der Krise – und der Angst, ganz allein damit zurückzubleiben.

Von Luca Viglahn

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Ganz angstverzerrt, fast irritiert stimmt eine Gitarre die Melodie an. Ein Mann erzählt von jugendlicher Ahnungslosigkeit und vom Gefühl, sich in der Welt zu verlieren. Er irrt durch eine Stadt, auf der Suche nach etwas, bleibt aber erfolglos: „The boys are gone this time“, singt er immer wieder, „die Jungs sind nicht mehr da“. Darunter schrammelt eine neurotische Rhythmusgitarre Akkorde vor sich hin, die wie Ozeanwellen ziellos aufbrausen, dann abflachen oder zusammenkrachen, nur um wieder anzuschwellen.

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Eine Dystopie voll von Dürre, Brandstiftung und Einsamkeit: Kelela besingt den Untergang – und die Resilienz, die trotzdem Hoffnung spendet.

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