KulturpolitikUnd es war Sommer

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Auf dem Weg zur „Krönung der Musik“: der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und seine Ehefrau Christiane Goetz-Weimer bei der Eröffnung der diesjährigen Bayreuther Festspiele.
Auf dem Weg zur „Krönung der Musik“: der parteilose Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und seine Ehefrau Christiane Goetz-Weimer bei der Eröffnung der diesjährigen Bayreuther Festspiele. Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Viel Kulturkampf, wenig Ertrag: Der Start von Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister verlief holprig. Nun cruist er auf dem Roller durch Bayreuth und sucht auf roten Teppichen nach einem neuen Image. Kann das gelingen?

Von Jörg Häntzschel

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Wolfram Weimer genießt einen herrlichen Sommer. Der Kulturstaatsminister eröffnete die Saison schon Mitte Juni mit einem einwöchigen „Roadtrip“ zu deutschen Kulturbauten. Wochenlang lebte er quasi aus dem Koffer: Er war in den Klostern Waldsassen, Weißenohe, Wettenhausen, Ettal, kam durch Weimar, Wittenberg, Naumburg, Hamburg, Lübeck und war auf der Insel Mainau. Er besuchte ein Konzert mit Helene Fischer, fuhr weiter zur „Krönung der Musik“ nach Bayreuth, wo „Hochkultur in globaler Dimension“ gemacht wird. Von dort direkt nach Salzburg und weiter zum Tegernsee, wo er Maria Furtwängler vor Alpenkulisse einen Orden verlieh.

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