KIDas Keyboard, das einen nicht schreiben lässt

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13 Tasten statt 100: Codex Micro ist das erste von mehreren geplanten Eingabe- und Kommunikationsgeräten von Open AI.
13 Tasten statt 100: Codex Micro ist das erste von mehreren geplanten Eingabe- und Kommunikationsgeräten von Open AI. Screenshot: Worklouder.cc

Codex Micro ist das erste Hardware-Tool von Open AI, schriftlichen Input durch den Menschen sieht es nicht vor. Wie verändert sich unser Arbeiten, wenn es sich aufs Abnicken oder Ablehnen von KI-Erkenntnissen beschränkt?

Von Michael Moorstedt

SZ bei Google bevorzugen

Neue Technologien brauchen neue Interfaces. Die mesopotamischen Tontafeln brauchten einen Meißel, der Ochsenwagen ein Geschirr und der Pkw einen Schaltknüppel. Es ist also vollkommen legitim darüber nachzudenken, ob nicht auch Computer-Hardware mal Gegenstand einer längst notwendigen Evolution sein könnte. Immerhin leben wir nun im KI-Zeitalter und die QWERTZ-Tastatur, mit der wir unsere Anliegen an die Maschinenintelligenz herantragen, existiert schon seit rund 150 Jahren. Damals war für die Anordnung ausschlaggebend, häufig vorkommende Buchstaben räumlich voneinander zu trennen, auf dass sich die Typenhebel nicht ineinander verhaken. Ist das noch zeitgemäß?

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:„Die eigentliche Frage ist: Welche Absicht steckt dahinter?“

Tech-Unternehmen kaufen tonnenweise alte Bücher, um die KI damit zu füttern. Gespräch mit einem deutschen Antiquar, für den das ein gutes Geschäft ist – der aber durchaus Anlass zu Skepsis sieht.

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