StadtgestaltungGroß denken. Für ein paar Wölkchen

Die Konstablerwache in Frankfurt gilt als Drogen- und Kriminalitätshotspot. Jetzt soll ausgerechnet Kunst den Ort verwandeln.
Richtig ruhig ist es hier natürlich nie. An diesem Montag im Juli aber wirkt es, als wache die Konstablerwache gerade erst auf. Die Rolltreppe, die von der U-Bahn nach oben führt, spuckt ein paar Anzugträger aus. Eine Frau mit Kopftuch wedelt bettelnd mit einem zerfledderten Starbucks-Becher vor sich her. Ein Grüppchen Männer hat sich auf den Treppenstufen am Rand des Platzes niedergelassen. Einer hat seine zusammengerollte Isomatte unter den Rücken geklemmt, gibt einem anderen Feuer.
