DebatteKampf um die Killermaschinen

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Boommarkt KI-Waffen: ein Plakat des Rüstungsunternehmens Helsing bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2026 in München.
Boommarkt KI-Waffen: ein Plakat des Rüstungsunternehmens Helsing bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2026 in München. Sven Hoppe/Sven Hoppe/dpa

Autonome KI-Waffen erobern die Schlachtfelder, Drohnen jagen Soldaten und Zivilisten aus der Luft. Die Frage, ob man die Technik verbieten sollte, wird immer drängender. Oder ist es bereits zu spät?

Von Andrian Kreye

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Der August 2026 wäre ein guter Moment, um ein Moratorium für Killer-KIs und Drohnen zu fordern. Drei Schlachtfelder zeigen, dass Drohnen keineswegs nur die Wunderwaffen Unterlegener im asymmetrischen Krieg sind, die Steinschleuder der Davids im Kampf gegen mächtige Goliaths. Dass der Sprengflugkörper am Flughafen Leipzig ein Anschlagsversuch einer Staatsmacht auf deutsches Gebiet war, sprechen Ermittler und Politiker bislang nicht aus – zu vermuten ist es aber nach Ansicht von Experten. Und im Nahen Osten ist es die Terrormacht Iran, die den immer noch rudimentär demokratischen Hegemon USA mit Drohnen in strategische Sackgassen gezwungen hat. Und dann ist da noch das Video aus der ukrainischen Frontstadt Cherson, das inzwischen als gesichert authentisch gilt.

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