MeinungKlimakriseDie Zustände in manchen Kliniken während der Hitzewelle waren verstörend

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Kommentar von Christina Berndt

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Notaufnahme der Medizinischen Hochschule Hannover: Am letzten Juni-Wochenende stiegen die Rettungseinsätze vielerorts stark an.
Notaufnahme der Medizinischen Hochschule Hannover: Am letzten Juni-Wochenende stiegen die Rettungseinsätze vielerorts stark an. Julian Stratenschulte/dpa

Mehr als 4000 Hitzetote in einer Woche und Krankenhäuser, die an Grenzen kommen wie zuletzt in der Pandemie: Das kann man nicht einfach hinnehmen. Und das muss man auch nicht.

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Gerade rollt schon wieder eine Hitzewelle an. Sie wird wohl nicht so heftig, es geht eher um Tagestemperaturen von 30 als um 40 Grad Celsius. Wahrscheinlich werden viele Menschen den Sommer genießen und sich ansonsten nicht viele Gedanken machen. Denn selbst wie schlimm die letzte, viel intensivere Hitzewelle wirklich war, dürften viele gar nicht mitbekommen haben. Dabei war sie dramatisch. Wie sehr, zeigt eine aktuelle Auswertung des Robert-Koch-Instituts (RKI): Demnach sind in der ersten Hälfte des Jahres 2026 mehr als 5000 Menschen in Deutschland aufgrund von Hitze gestorben, davon mehr als 4300 allein in der letzten Juniwoche mit vielerorts Temperaturen von mehr als 40 Grad.

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