Ebola im Kongo„Ich bin einfach nur traumatisiert“

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Medizinisches Personal begleitet einen Ebola-Patienten zu einem Behandlungszentrum in Mongbwalu in der Provinz Ituri in der Demokratischen Republik Kongo.
Medizinisches Personal begleitet einen Ebola-Patienten zu einem Behandlungszentrum in Mongbwalu in der Provinz Ituri in der Demokratischen Republik Kongo. XinHua/dpa

Der Kongolese Sylvain Timasina hat 20 Angehörige an Ebola sterben sehen. Wie ergeht es den Menschen in der Region, in der das Virus am schlimmsten wütet?

Von Paul Munzinger, Kapstadt, und Berit Uhlmann

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Am Vortag, sagt Sylvain Timasina am Telefon, habe es wieder drei Tote gegeben in seiner Familie. Seine Tante, 62 Jahre alt, seine Cousine, 32, sein Cousin, 46, alle an einem einzigen Tag. Insgesamt seien damit schon 20 seiner engen Verwandten an Ebola gestorben, seit die Erkrankung im Osten der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen ist. Wieder ausgebrochen, muss man sagen, der letzte große Ausbruch im Land ist ja erst ein paar Jahre her. „Ich bin einfach nur traumatisiert“, sagt Timasina.

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