ADHSEine unbehandelte ADHS kostet viele Lebensjahre

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ADHS bei Erwachsenen: Wenn der Alltag in Chaos, Überforderung und Prokrastination endet.
ADHS bei Erwachsenen: Wenn der Alltag in Chaos, Überforderung und Prokrastination endet. Foto: Martin Barraud/Mauritius Images / Caia Image

Wer als Kind unter ADHS leidet, tut dies meist auch als Erwachsener – mit zum Teil schwerwiegenden Folgen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Diagnose und Therapie.

Von Christina Berndt

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Das Stricken hat sie gerettet. Wenn Astrid Neuy-Lobkowicz ihre Hibbeligkeit in der Schule nicht an komplizierten Norwegerpullovern mit vielen Knäueln hätte austoben dürfen, dann hätte sie wahrscheinlich kein Abitur gemacht. Niemals wäre sie Ärztin geworden. Denn seit frühester Kindheit schon kämpft sie mit den Symptomen der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS): Konzentrationsprobleme, Sprunghaftigkeit, ständiges Unter-Strom-Stehen, Handeln ohne Nachdenken und fehlende Kontrolle über Gefühle und Impulse. In all dem erkennt sich Neuy-Lobkowicz wieder.

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