Amtszeitbegrenzung für Markus Söder„Jetzt sollen wir ihn praktisch abwählen?“

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Unangenehmes in Sicht? Ministerpräsident Markus Söder könnte es mit einem Volksbegehren zu tun bekommen, das direkt seine weitere Karriere beträfe.
Unangenehmes in Sicht? Ministerpräsident Markus Söder könnte es mit einem Volksbegehren zu tun bekommen, das direkt seine weitere Karriere beträfe. Foto: Peter Kneffel/dpa

Die ÖDP sammelt Unterschriften für ihr Volksbegehren, die Amtszeit bayerischer Ministerpräsidenten auf zehn Jahre zu deckeln. Wie läuft es? Und ist das ein Anti-Söder-Votum? Erkundungen am Infostand.

Von Andreas Glas, Johann Osel und Christian Sebald, Bad Reichenhall/München

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Ein Vormittag in Bad Reichenhall, Berchtesgadener Land. Die ÖPD hat ihren Infostand in der Fußgängerzone aufgebaut, unter einem Ahornbaum. Eine Bank, zwei Klapptische, Plakate. Es gebe einen „Riesenzuspruch“, sagt ÖDP-Kreischefin Barbara Winkler, Brille, Pferdeschwanz, T-Shirt in Knallorange. Die ÖDP braucht 25 000 Unterschriften, um ihr Volksbegehren beantragen zu können. Schafft sie das? „Locker“, sagt Winkler.

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Markus Söder wirkt gerade gerne nach außen und nennt sich „Stabilisator der Demokratie“. In Bayern hat sich der Ärger gelegt, seit er seriöser auftritt. Aber ein Grummeln bleibt.

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