Portrait  Lena Kampf

Lena Kampf

Stellvertretende Ressortleiterin Investigative Recherche

Lena Kampf arbeitet seit Mai 2022 als Redakteurin im Ressort Investigative Recherche und ist seit Dezember 2022 Stellvertretende Ressortleiterin. Sie arbeitet in Berlin, wo sie unter anderem gemeinsame Recherchen mit der Parlamentsredaktion der SZ koordiniert. Ihr Schwerpunkt liegt auf Rechtsextremismus und Terrorismus, Polizei und Justiz, aber auch Fällen sexualisierter Gewalt und internationale Recherchen. Zuvor war sie Investigativreporterin beim WDR in Berlin und Brüssel und über die Recherchekooperation aus Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR der SZ bereits als Autorin verbunden. Sie hat 2019 mit einer Reportage über die #Metoo-Bewegung im Europaparlament den Deutsch-Französischen Journalistenpreis gewonnen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der SZ gewann sie 2023 den Deutschen Reporterpreis in der Kategorie "Investigation". Im Sommer 2016 verbrachte sie zwei Monate als Arthur F. Burns Fellow bei der Zeitung Miami Herald in Florida.

Neueste Artikel

  • LiveCSD-Anschlag in Berlin
    :Prien will mehr Geld für Angebote gegen Radikalisierung bereitstellen

    Fünf Millionen Euro erwägt die Familienministerin aus den Mitteln des Förderprogramms „Demokratie leben“ umzuschichten. Zwei Cousins des mutmaßlichen CSD-Attentäters kämpften für den IS in Syrien und im Irak.

  • Berlin
    :Die zwei Gesichter des Abdul B.

    Nach dem Anschlag in Berlin hielt die Welt erst kurz inne, dann kamen die üblichen Formeln der Trauer, dann die Wut und die Instrumentalisierung der Tat. Es bleibt die Frage: Wer war Abdul B.? Der Versuch einer Annäherung.

    SZ PlusVon Lena Kampf, Renate Meinhof, Roland Preuß und Christian Zaschke
  • Podcast: „Auf den Punkt“
    :Haben Justiz und Ermittler vor dem CSD-Anschlag versagt?

    Der Tatverdächtige des CSD-Anschlags wurde als Gefährder eingestuft und wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat verurteilt. Wäre der Anschlag vermeidbar gewesen?

    Von Lena Kampf und Johannes Korsche
  • ExklusivAnschlag auf CSD Berlin
    :Sicherheitsbehörden filmten Abdul B. eine Stunde vor dem Anschlag

    Das LKA überwachte den mutmaßlichen Attentäter von Berlin und hatte eine Kamera auf seine Haustür gerichtet. Sein Risikopotenzial galt als „hoch“.

    SZ PlusVon Jörg Diehl, Florian Flade, Roman Lehberger und Lena Kampf
  • Anschlag in Berlin
    :Wieso Abdul B. noch auf freiem Fuß sein durfte

    Der mutmaßliche Täter, der beim Polizeieinsatz erschossen wurde, galt schon lange als gefährlich. Kanzler Merz will nun „entschlossen“ reagieren. Doch was für ein Tätertyp ist Abdul B. gewesen, wie viele Gefährder gibt es überhaupt? Fragen und Antworten.

    SZ PlusVon Moritz Baumstieger, Wolfgang Janisch, Lena Kampf
  • Islamistischer Anschlag auf CSD
    :Radikal – und den Behörden bestens bekannt

    Der nun bei einem Polizeieinsatz erschossene Abdul B. war als islamistischer Gefährder aktenkundig und bereits wegen der Vorbereitung einer terroristischen Straftat verurteilt. Den Sicherheitskräften stellen sich unangenehme Fragen.

    SZ PlusVon Jörg Diehl, Florian Flade, Lena Kampf, Roman Lehberger und Roland Preuß
  • Angriff auf Christopher Street Day
    :Mutmaßlicher CSD-Attentäter ist tot

    In Berlin wird bei einer Terrorfahrt am Rande des Christopher Street Day eine Frau getötet. Der Verdächtige gilt als islamistischer Gefährder, flieht zunächst – und wird bei einem Polizeieinsatz am Sonntagabend erschossen.

    Von Jörg Diehl, Florian Flade, Valerie Höhne und Lena Kampf
  • MeinungStade
    :Der Suizid des mutmaßlichen Schützen ist eine Tragödie für die Hinterbliebenen

    SZ PlusKommentar von Lena Kampf
  • Tod in der JVA
    :Einen Tag vorher wurden die nächtlichen Sichtkontrollen eingestellt

    Der mutmaßliche Täter von Stade, der sechs Menschen erschossen haben soll, hat sich in der Haft selbst getötet. Obwohl er zuvor noch überwacht worden war. Wie es dazu kam und was das für die Ermittlungen bedeutet.

    SZ PlusVon Lena Kampf
  • Einsatz von künstlicher Intelligenz
    :Wer schreibt denn da?

    Künstliche Intelligenz oder echter Mensch? Seit FAZ und FAS zwei Gastbeiträge löschten, wird über die KI-Nutzung von Politikern debattiert. In mehreren Ministerien gibt es Verdachtsmomente, zeigt eine SZ-Recherche.

    SZ PlusVon Lena Kampf und Roland Preuß
  • MeinungStade
    :Wer soll sich jetzt noch trauen, diesen Job zu machen?

    SZ PlusKommentar von Lena Kampf
  • Stade
    :Die Geschichte einer Eskalation

    Nachdem am Montag in Stade sechs Menschen erschossen wurden, fragen sich viele, wie ein Konflikt um ein Kind zwischen einer Familie und den Behörden so eskalieren konnte. Eine Vertraute hatte sich Tage davor noch an die SZ gewandt.

    SZ PlusVon Lena Kampf, Ulrike Nimz, Jana Stegemann und Ralf Wiegand
  • ExklusivTodesschüsse von Stade
    :Eltern stritten mit Jugendamt und Klinik um ihr Baby

    Den tödlichen Schüssen in Stade ging offenbar die Inobhutnahme des Babys durch das Jugendamt voraus - ein Arzt soll ein Schütteltrauma bei dem Kind vermutet haben. Gegen den Tatverdächtigen ist Haftbefehl erlassen worden.

    SZ PlusVon Lena Kampf, Ulrike Nimz, Jana Stegemann und Ralf Wiegand
  • Podcast-Serie über Jeffrey Epstein
    :Epsteins Helfer

    Epstein hat in ganz Europa nach Opfern suchen lassen. Seine Komplizen waren teils renommierte Model-Scouts.

    Von Lena Kampf und Timo Nicolas
  • ExklusivJeffrey Epstein
    :Sie dachten, sie werden Model

    Wie sich der Sexualstraftäter Jeffrey Epstein das Vertrauen Hunderter junger Frauen erschlich und wer ihn dabei unterstützte - auch in Europa. Die Geschichte von Roza G. und Mara L.

    SZ PlusVon Lena Kampf, Felicitas Kock und Lea Weinmann
  • ExklusivSolidarität mit Tibet
    :Wie China bayerische Kommunen einschüchtern will

    Seit Jahrzehnten hissen Städte in ganz Europa aus Solidarität mit Tibet Flaggen. In Bayern erreichte sie nun unmissverständliche Post vom chinesischen Generalkonsul.

    SZ PlusVon Lena Kampf und Max Weinhold Hernandez
  • Berlin
    :Schämt euch

    Vor eineinhalb Jahren wurde die Grünen-Politikerin Gülşah Bayar überfallen, erpresst und vergewaltigt. Jetzt will sie zurück in die Politik, in die Öffentlichkeit, ins Leben. Selbstbestimmt. Und merkt, wie schwer es ist.

    SZ PlusVon Lena Kampf und Vivien Timmler (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)
  • ExklusivEhemalige RAF-Terroristin
    :Generalbundesanwalt klagt Daniela Klette an

    Nach mehr als 30 Jahren muss sich die ehemalige Terroristin Daniela Klette voraussichtlich für drei RAF-Attentate aus den frühen 1990er-Jahren vor Gericht verantworten. Ihre Mitgliedschaft in der linksterroristischen Vereinigung ist nicht angeklagt, der Tatvorwurf ist verjährt.

    SZ PlusVon Lena Kampf